Gutachten zur ökonomischen Bedeutung des barrierefreien Tourismus in Schleswig-Holstein

Logo des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. Die Buchstaben "SH" neben den symbolhaften Darstellungen des Löwen und des Nesselblattes aus dem Landeswappen.

Barrierefreiheit ist längst nicht mehr ausschließlich ein Thema für Menschen mit Behinderungen. Sie betrifft eine wachsende Zahl von Reisenden – darunter ältere Menschen, Familien mit Kleinkindern sowie Personen mit temporären oder dauerhaften Einschränkungen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt das Thema für den Tourismus zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung. Das Gutachten erstellt das NIT im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Kiel, im Anschluss an ein Wettbewerbsverfahren im Dezember 2025.
Das Gutachten untersucht erstmals für Schleswig-Holstein und andere Flächenbundesländer die Marktpotenziale und die ökonomischen Wirkungen des barrierefreien Tourismus und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Politik, Destinationen und touristische Leistungsträger im Land ab. Grundlage der Arbeiten sind u. a. Daten der Reiseanalyse der FUR, Primärerhebungen in den Destinationen des Landes, Einsatz von Testkund*innen mit unterschiedlichen Einschränkungen des Sehens, Hörens und der Mobilität sowie Berechnungen der ökonomischen Wirkungen der Urlaubsreisen, Kurzurlaubsreisen und Tagesreisen der betroffenen Zielgruppen des barrierefreien Tourismus und einiges mehr. Die Fertigstellung des Gutachtens ist für Ende September 2026 geplant.